Roboter mit Emotionen

ABB-Roboter haben zurzeit ziemlich ungewöhnliche Einsätze: In der momentanen Ausstellung “Roboter – von Motion zu Emotion?“ im Museum für Gestaltung in Zürich ist ein ABB-Roboter während der gesamten Ausstellungsdauer in Aktion. Noch spektakulärer ist der Auftritt von 18 ABB-Robotern: Im neuesten Kinohit “Terminator Salvation“ kommen sie sogar zu Kinoehren.

Roboter – von Motion zu Emotion? Diese Frage steht im Zentrum der momentanen Ausstellung im Museum für Gestaltung Zürich (noch bis 4. Oktober 2009). Sie zeigt, wie sich die Technik und die Wahrnehmung der Öffentlichkeit entwickelt haben – auch anhand eines Industrieroboters von ABB. Der emsig arbeitende ABB-Roboter IRB 140 illustriert in der Ausstellung Automationsanwendungen in der Prozessindustrie. "Wir wollten eine attraktive Roboterzelle aus der Konsumgüterbranche zeigen, die über die gesamte Ausstellungsdauer von drei Monaten ununterbrochen läuft“, erklärt Roland Eschmann, Leiter Marketing von ABB Robotics Schweiz. Er hat intensiv mit der Ausstellungskuratorin und dem Architekten des Museums für Gestaltung in Zürich zusammengearbeitet – und dabei auch einen neuen Blickwinkel auf seine tägliche Arbeit gewonnen.

Roboter als Partner des Menschen
"Für mich war es spannend, wie sich die Ausstellungsmacher vor allem auf die Beziehung zwischen Mensch und Maschine konzentrieren“, erklärt Eschmann. "Heute werden Roboter als Partner des Menschen verstanden, nicht nur in der Industrie, sondern auch in der Medizin, wo sie bei Operationen oder Therapien angewandt werden“, so Eschmann. In Japan etwa wird ein weisser Robbenroboter in Altersheimen therapeutisch eingesetzt, der auf Streicheln und Ansprechen lebensnah reagiert und damit eine beruhigende Wirkung ausübt.

Genau diese emotionale Wirkung von Robotern untersucht die Ausstellung. Sie stellt die Frage, warum der Mensch Roboter aus Angst vor der seelenlosen Perfektion oder bei Science-Fiction-Filmen einmal ablehnt, sie aber als Hilfsmittel wieder akzeptiert.
Auch die Geschichte wird aufgezeigt: Bereits in der Uhrenindustrie im 19. Jahrhundert gab es zeichnende Roboter. Der Begriff "Roboter“ wurde allerdings erst 1921 vom Science-Fiction-Autor Karel Capek geprägt und bedeutet auf Tschechisch "Sklave, Leibeigener“.

ABB-Roboter auf der Leinwand
In einem aktuellen Science-fiction-Blockbuster kommen nun auch 18 Roboter von ABB zu Kinoehren: Sie spielen eine wichtige Rolle im Film “Terminator Salvation“. Neben Stars wie Christian Bale und Helena Bonham Carter sind damit auch zwölf IRB 6620 und sechs IRB 1600 von ABB auf der Leinwand zu bewundern. Sie wurden für die 200 Mio. US$ teure Fortsetzung der Terminator-Reihe gecastet. Im Film bauen die ABB-Roboter eine ganze Armee von “Cyborg“ genannten kybernetischen Organismen.

Last edited 2009-09-17
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    Roboter sind nicht Feinde, sondern Partner des Menschen.

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