Carmona Claire, Master Ecole Centrale Paris in Mechanical Engineering, Master ETH Zürich in Management,Technology and Economics; Vertiefung Logistik und Prozessmanagement
Weshalb hast du dich für das Trainee-Programm bei ABB entschieden?
Ich habe mich sehr früh für die ABB Schweiz interessiert, weil mich die Vielzahl ihrer technischen Produkte und ihre weltweite Präsenz faszinieren. Das Trainee-Programm ist der ideale Weg für Hochschul- und Fachhochschulabsolventen, unterschiedliche ABB-Abteilungen durch spannende Projekte kennen zu lernen und sich sehr schnell ein eigenes Netzwerk sowohl mit ABB-Mitarbeitern als auch mit aktuellen und Ex-Trainees aufzubauen. Schliesslich bietet das Trainee-Programm die einmalige Chance an, während drei Monaten in einer ABB-Gesellschaft im Ausland eingesetzt zu werden.
Kannst du uns kurz beschreiben, welche Trainee-Stationen du durchlaufen hast und was deine Aufgaben waren?
1. Station
ABB Schweiz, Hochspannungsprodukte, Oerlikon
Meine erste Station habe ich in der ABB-Einheit für Generatorschalter absolviert. Mein Projekt bestand darin, einen Standardgeneratorschalter zu definieren und für diesen kürzere Lieferzeiten mit ABB-Lieferanten zu verhandeln, um Konkurrenzvorteile durch eine erhöhte Flexibilität zu erzielen. Als Projektleiterin interagierte ich mit dem Verkauf, der Technik, der Projektabwicklung und dem Supply Chain Management und konnte somit extrem viel über den Prozessablauf lernen. Mir wurde sehr schnell viel Verantwortung gegeben.
2. Station
ABB Turbo System AG, Miami
Meine zweite Station absolvierte ich in einer der weltweit über 80 Servicestellen der ABB Turbocharging, in Miami, Florida. Innerhalb von drei Monaten evaluierte ich, welche der drei Servicestellen Miami, Montreal oder Mexiko der langfristig strategisch beste Standort eines hochrentablen Reparaturzentrums in Nord- und Zentralamerika sein könnte. Als Trainee hat man mir zugetraut, eine strukturierte und detaillierte Empfehlung an das amerikanische und schweizerische Management abzugeben.
3. Station
ABB Turbo System AG, Baden
Nach meiner Rückkehr von Miami startete ich ein strategisches Projekt im Service Center von ABB Turbo Systems in Baden. Es ging darum, ein neues Service Produkt kommerziell und technisch neu zu gestalten und zu evaluieren. Bei diesem Produkt werden gebrauchte Turboladerteile wieder aufbereitet und als so genannte „remanufactured parts“ verkauft. Dieses Projekt und seine praktische Umsetzung werde ich ab Januar 2008 in der Festeinstellung weiterführen können.
Was war dein eindrücklichstes Erlebnis?
Meine Erfahrung in Miami ist für mich unvergesslich: ich konnte den Alltag einer ABB-Servicestelle miterleben, eine Turboladerüberholung auf einem riesigen Kreuzfahrtschiff beobachten und an Meetings mit den wichtigsten lokalen Kunden teilnehmen. Im Rahmen meiner Aufgabe besuchte ich auch die ABB Servicestelle in Montreal in Kanada, und ich verstand die strategischen Beziehungen zwischen der ABB Turbo Systems in der Schweiz und ihren Servicestellen. Täglich brauchte ich vier Sprachen. Neben der Arbeit lernte ich den Staat Florida und seine Facetten kennen: gemischte nord- und zentralamerikanische Kulturen, wilde Tierwelt und wunderschöne tropische Strände bereicherten meinen Aufenthalt.
Mit welcher Erwartung hast du die Arbeitsstelle angetreten und was hast du vorgefunden?
Bei der Wahl des Jobs war mir wichtig, dass ich eine interessante Aufgabe habe, die mich einerseits herausfordert und andererseits fördert. Ebenfalls war für mich ein internationales Arbeitsumfeld und die Möglichkeit ein breites Netzwerk aufzubauen ausschlaggebend.
All meine Erwartungen wurden zu 100% erfüllt. Ich habe vielfältige Produkte, neue Technologien und inspirierende Persönlichkeiten kennen gelernt. Spannende Erfahrungen sowohl mit Lieferanten, als auch mit Kunden, in der Schweiz und im Ausland haben meinen Horizont erweitert. Täglich in vier Sprachen zu kommunizieren war keine Seltenheit. Dies macht ABB für mich zu einem attraktiven Arbeitgeber.